Monofunktionale Bürostädte im Spannungsfeld

zwischen Erhalt und Weiterentwicklung

Fachsymposium

Angesichts begrenzter Flächenpotentiale der Städte rücken städtische Bürostandorte, die in Deutschland während der 1970er Jahre häufig auf der grünen Wiese mit einer monofunktionalen Nutzung geplant wurden, in den Fokus zukünftiger Stadtplanung. Als Zeitzeugen damaliger Leitbilder und Arbeitsweisen werden solche Bürostädte als schützenswert erachtet und als Ensembles mitunter unter Denkmalschutz gestellt. Heute wird angestrebt, die monostrukturierten und nach Nutzungen getrennten Standorte um weitere Funktionen zu ergänzen und nach außen zu öffnen, um sie für potenzielle Nutzergruppen und nicht zuletzt für Fachkräfte attraktiver zu gestalten. Die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung bringen die Quartiere aufgrund der meist guten verkehrlichen Infrastruktur bereits selbst mit, wodurch die Standorte für die Realisierung neuer Arbeitswelten und für die Etablierung von neuem Wohnraum immer attraktiver erscheinen.   

Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen möchten wir gemeinsam mit Ihnen in einem Fachsymposium erörtern, wie Quartiere und Verwaltungsgebäude der 1970er Jahre unter Berücksichtigung der zentralen standortspezifischen Anforderungen städtebaulich weiterentwickelt werden können. Im Diskurs gilt es, gemeinsam Antworten auf relevante Fragen an künftige Planinhalte und vor uns liegende Planungsprozesse im Spannungsfeld von Wirtschaft, Stadtentwicklung und Denkmalschutz zu finden.


Ort des Symposiums: Vortragssaal im Haus Vattenfall.

Wann:  Mittwoch, den 5. Juni 2019 | 15-20 Uhr

Wo:  Haus Vattenfall, Überseering 12, 22297 Hamburg – Vortragssaal

Veranstalter:  GIG City Nord GmbH | Kapstadtring 10 | 22297 Hamburg

Organisation:  D&K drost consult GmbH | Kajen 10 | 20459 Hamburg

Teilnehmerzahl:  max. 185 Personen

Die Tagesordnung zum Fachsymposium befindet sich noch in der Planung. Einzelheiten und auch Modalitäten zur Anmeldung folgen zeitnah.